Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Deutschland

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Dienstag, 20.01.26, 10:30 Uhr


In Sachsen noch steife bis stürmische Böen. Verbreitet Frost, in der
Südwesthälfte vereinzelt dichter Nebel und örtlich Glätte. 


Wetter- und Warnlage:
Am Rande eines kräftigen Hochs mit Schwerpunkt über dem nahen Osteuropa
gelangt mit einer südöstlichen Strömung mäßig kalte und zunehmend
trockene Kontinentalluft nach Deutschland. 

FROST/GLÄTTE:
Tagsüber im Nordosten und Südosten sowie in Dauernebelgebieten regional
leichter Dauerfrost.

In der Nacht zum Mittwoch am Niederrhein und auf den Nordseeinseln lokal
frostfrei. Sonst im Westen und Nordwesten sowie im Oberrheingraben 0 bis -4
Grad, in den übrigen Gebieten -4 bis -9 Grad, im Südosten sowie
vereinzelt im Osten strenger Frost bis -13 Grad.

NEBEL:
Im Süden und Südwesten/Westen noch gebietsweise dichter Nebel mit
Sichtweiten von unter 150 m, mittags und nachmittags langsame
Sichtbesserung.

In der Nacht zum Mittwoch im Südwesten und lokal auch im Süden erneut
Nebel mit Sichten vereinzelt unter 150 m.

WIND/STURM:
Vor allem vom Osterzgebirge bis zum Zittauer Gebirge sowie im Ostelbtal
weiterhin und auch noch bis in die kommende Nacht hinein steife Böen um 55
km/h (Bft 7), exponiert auch stürmische Böen um 65 km/h (Bft 8) aus
Südost.



Detaillierter Wetterablauf:
Heute nach Auflösung örtlicher Nebel- und Hochnebelfelder fast landesweit
viel Sonne, nur vom Oberrheingraben bis nach Rheinland-Pfalz und ins
Saarland teils zäher Nebel und Hochnebel. Trocken. Höchstwerte im
Nordosten und Südosten nur um 0 Grad, sonst 1 bis 7 Grad. Schwacher Wind
aus Ost bis Südost, in Ostsachsen stark böiger Wind, abnehmend.
In der Nacht zum Mittwoch im Südwesten weiterhin neblig oder
hochnebelartig bewölkt. Sonst weitgehend klar und nur vereinzelt Nebel.
Nach Westen und Nordwesten -5 bis +1 Grad, sonst -10 bis -5 Grad, in
Süd-und Ostbayern bis -13 Grad. 


Am Mittwoch vom Oberrhein bis ins Saarland teils zäher Nebel und
Hochnebel. Im Westen zeitweise Wolkenfelder. Im äußersten Norden
aufkommende hochnebelartige Bewölkung. Im Nordosten und Südosten
Dauerfrost bei -3 bis 0 Grad, sonst 0 bis 8 Grad, am wärmsten in NRW.
Schwacher, im Nordwesten mäßiger Ost- bis Südostwind, an den Küsten und
in Ostsachsen teils böig auffrischend.
In der Nacht zum Donnerstag im äußersten Norden teils dichte Bewölkung.
Im Westen und Südwesten ebenfalls zeitweise dichtere Wolkenfelder, aber
oft trocken. Frostfrei von Eifel bis Niederrhein. Sonst in einem Gefälle
von West nach Ost Minima zwischen -10 und -1 Grad, von Sachsen bis nach
Ostbayern teils strenger Frost zwischen -13 und -10 Grad.


Am Donnerstag im äußersten Norden teils hochnebelartig bewölkt,
vereinzelt Sprühregen. Im Westen und Südwesten wolkig, allmählich in
Richtung mittlere Landesteile ausgreifend. Sonst nochmals viel Sonne.
Weitgehend trocken. In der Nordosthälfte bei -3 bis 0 Grad Dauerfrost,
sonst 0 bis 8 Grad, in NRW am mildesten. Schwacher, im Norden mäßiger
Ostwind. An der See Windböen, exponiert stürmisch.
In der Nacht zum Freitag in der Südwesthälfte Wolkenfelder, ganz im
Westen und Süden örtlich Regen, Glatteis nicht ausgeschlossen. Sonst
teils klar, regional Nebel- und Hochnebelfelder. Vom Saarland bis zum
Niederrhein meist frostfrei, sonst -10 bis -2 Grad. Von Ostbayern bis nach
Sachsen und zum Harz -13 bis -10 Grad.


Am Freitag im Westen und Südwesten teils stark bewölkt. Etwas Regen im
Südwesten nicht ausgeschlossen. Sonst teils wolkig, teils hochnebelartig
bewölkt. Gebietsweise auch länger sonnig, besonders in Thüringen und
Sachsen. Höchsttemperatur in der Nordosthälfte -4 bis 1 Grad, in der
Südwesthälfte 0 bis 8 Grad, am wärmsten am Niederrhein. Schwacher, im
Norden mäßiger, stark böiger Ostwind. An der See stürmische Böen.
In der Nacht zum Samstag in der Südwesthälfte wolkig, etwas Regen 
oder Schnee, gebietsweise Glätte. Sonst teils aufgelockert, teils auch
dichter Hochnebel. Tiefstwerte je nach Bewölkung zwischen -8 und 1 Grad.



Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Markus Eifried