Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Deutschland

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Donnerstag, 23.01.20, 10:15 Uhr


Tagsüber ruhiges Hochdruckwetter. Nachts in der Mitte und im Süden
leichter bis mäßiger Frost. Stellenweise Nebel und Reifglätte. 


Wetter- und Warnlage:
Eine von den Azoren über Irland und Mitteleuropa bis zum nördlichen
Balkan reichende Hochdruckzone sorgt heute und morgen für ruhiges Wetter.


FROST/GLÄTTE:
Morgens und am Vormittag sowie in der Nacht zum Freitag in der Mitte, im
Süden sowie in Teilen des Ostens leichter, südlich der Donau auch
mäßiger Frost. Dabei gebietsweise Glätte durch Reif oder überfrierende
Nässe.

GLATTEIS:
Im Süden vereinzelt Glatteis durch gefrierenden Nieselregen. 

NEBEL:
Morgens und am Vormittag sowie in der Nacht zum Freitag gebietsweise
dichter Nebel.    


Detaillierter Wetterablauf:
Heute vor allem in der Nordhälfte wolkig bis stark bewölkt, im
Küstenumfeld ein paar Tropfen, sonst aber meist trocken. Nach Süden vor
allem in höheren Lagen sowie an den Alpen sonnig, im Tiefland meist zäher
Nebel oder Hochnebel und nur wenig Sonne. Höchstwerte 2 bis 7, bei zähem
Dauernebel um 0 Grad. Meist schwachwindig. 
In der Nacht zum Freitag im äußersten Norden ein paar Tropfen Regen.
Sonst teils hochnebelartig bedeckt oder neblig trüb, teils klar.
Tiefstwerte im Norden +5 bis 0, sonst 0 bis -7 Grad, am höheren Alpenrand
um -10 Grad.


Am Freitag in der Mitte und im Süden nach teils zäher Nebel- und
Hochnebelauflösung vielerorts sonnig, gebietsweise aber auch ganztägig
trüb. Ganz im Südwesten Durchzug hoher und mittelhoher Wolkenfelder. Im
Norden stark bewölkt und vereinzelt etwas Regen oder Nieselregen.
Höchstwerte 2 bis 9 Grad, bei zähem Nebel oder Hochnebel um den
Gefrierpunkt, an den Alpen teils um 10 Grad. An der See mäßiger
Südwestwind, sonst überwiegend schwachwindig.
In der Nacht zum Samstag im Norden und Osten aus dichter Bewölkung etwas
Regen oder Nieselregen, in Ostsachen vereinzelt mit Glatteisgefahr. Sonst
abgesehen von einzelnen hohen Wolkenfelder vielerorts klar, teils aber auch
neblig trüb oder hochnebelartig bedeckt. Tiefstwerte im Norden +5 bis 0
Grad, sonst +1 bis -5 Grad, an den Alpen sowie in den östlichen
Mittelgebirgen örtlich bis -8 Grad.


Am Samstag im Nordosten und Norden stark bewölkt, vereinzelt etwas Regen
oder Sprühregen. Im Süden und Südwesten Durchzug von Wolkenfeldern,
teils auch hochnebelartig bedeckt, an Hochrhein und an den Alpen lokal
etwas Regen, teils mit Glatteisgefahr. In der Mitte und im Südosten heiter
bis wolkig und meist trocken. Höchsttemperatur 1 bis 8 Grad mit den
höchsten Werten im Südwesten. An der See schwacher bis mäßiger Süd-
bis Südwestwind, sonst schwachwindig. 
In der Nacht zum Sonntag unterschiedlich bewölkt, vereinzelt
geringfügiger Regen oder Nieselregen, über der Mitte und im Süden mit
geringer Glatteisgefahr. Teils auch neblig trüb. Tiefstwerte +3 im Norden
und bis -4 Grad im Südosten.


Am Sonntag wolkig, teils stark bewölkt oder hochnebelartig bedeckt und vor
allem im Süden und Südosten vereinzelt etwas Regen oder Sprühregen,
lokal mit Glatteisgefahr. Die größten Sonnenchancen an Oder und Neiße
sowie Teilen der Mitte. Höchsttemperaturen zwischen 2 Grad im Südosten
und 10 Grad im Südwesten und äußersten Westen. Schwacher bis mäßiger,
im Nordwesten auffrischender und stark böiger Süd- bis Südwestwind. An
der Nordsee erste steife Böen.
In der Nacht zum Montag von Westen aufkommende dichte Bewölkung mit Regen,
allmählich auf die gesamte Westhälfte übergreifend. In der Mitte sowie
im Süden anfangs örtlich Glatteisgefahr. Im Osten und Südosten zunächst
noch wechselnd wolkig, teils neblig trüb und gebietsweise etwas Regen oder
Sprühregen mit Glätte. Tiefstwerte +6 bis 0 Grad, im Südosten und Osten
+2 bis -3 Grad. An der Nordsee und in den Hochlager der Berge starke bis
stürmische Böen.


Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Lars Kirchhübel