Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Deutschland

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Sonntag, 04.12.22, 14:00 Uhr


Gebietsweise Frost, örtlich Nebel. Tagsüber geringe Niederschläge, nicht
warnrelevant. In der Nacht in Teilen der Mitte Regen mit örtlicher
Glatteisgefahr. 


Wetter- und Warnlage:
Am Rande eines umfangreichen Hochs mit Zentren über Russland und
Skandinavien gelangt vorerst noch wolkenreiche und feuchtkalte Luft nach
Deutschland. Kleinräumige Tiefdruckgebiete in höheren Schichten sorgen
zeit- und gebietsweise für leichte Niederschläge. 

FROST/GLÄTTE:
Vor allem gebietsweise in der Mitte und sonst teils in höheren Lagen
leichter Dauerfrost, im Süden örtlich Glätte.
In der Nacht zum Montag erneut verbreitet leichter Frost. Von Westen auf
die Mitte übergreifend Niederschlag, örtlich gefrierend und Glatteis.
Montagvormittag Niederschlag oberhalb etwa 400 m in Schnee übergehend, in
Staulagen der Eifel und der zentralen Mittelgebirge über 5 cm Neuschnee.
Abgesehen davon nur örtlich geringe Glättegefahr.

NEBEL:
Höhere Lagen häufig in Wolken mit Sichtweiten teils unter 150 m. In den
mittleren Gebieten teils auch in tieferen Lagen dichter Nebel. 
In der Nacht zum Montag und bis in den Montagvormittag hinein lokal dichte
Nebelfelder mit Sichtweiten um 150 m.  

WIND:
Auf den Ostfriesischen Inseln und auf Helgoland sowie abschnittsweise an
der schleswig-holsteinischen Ostseeküste zeitweise steife Böen um 55 km/h
(7 Bft) aus östlichen Richtungen.



Detaillierter Wetterablauf:
Heute vorwiegend dichte Bewölkung, kaum Auflockerungen, am ehesten am
östlichen Alpenrand sowie in Ostbayern. Stellenweise etwas Regen oder
Schneeregen. In der Mitte meist trocken. Im Südwesten am Nachmittag
aufkommender Regen. Höchstwerte 0 bis 6, in Südostbayern mit
Föhnunterstützung örtlich bis 10 Grad. Schwacher, im Norden und Westen
teils mäßiger, an den Küsten in Böen starker Wind aus östlichen
Richtungen, dazu steife Böen.

In der Nacht zum Montag meist bedeckt, schwerpunktmäßig vom Südwesten
bis in die mittleren Landesteile Niederschläge, teils als Schnee, teils
als Regen mit örtlicher Glatteisgefahr. Abkühlung auf +3 bis -2 Grad.


Am Montag stark bewölkt oder bedeckt und gebietsweise Regen oder
Sprühregen, vor allem im Bergland teils Schnee. Temperaturanstieg auf 2
bis 6 Grad. Meist schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Im
Norden mäßig, an der See teils stark böig aus Nordost bis Ost.
In der Nacht zum Dienstag meist bedeckt und gebietsweise etwas Regen oder
Schneeregen, im Bergland teils Schnee. Temperaturrückgang auf +3 bis -2
Grad, vor allem im Bergland Glättegefahr.


Am Dienstag weiterhin meist stark bewölkt oder bedeckt, am ehesten im
Alpenvorland und im Südwesten stellenweise Auflockerungen. Insbesondere im
Norden und Osten gebietsweise leichter Regen, oberhalb etwa 400 m meist
Schnee. Höchsttemperatur 2 bis 6 Grad. Schwacher Wind aus
unterschiedlichen Richtungen, an der Nordsee im Verlauf stark böig
auffrischender Nordwestwind.
In der Nacht zum Mittwoch vom Norden bis in die Mitte stark bewölkt und
zunächst gebietsweise leichter Regen oder Schneeregen, später Übergang
zu Regen-, Schnee- oder Graupelschauern. Nach Süden stark bewölkt, kaum
Auflockerungen und im Verlauf etwas Regen mit vorübergehender
Glatteisgefahr. Tiefstwerte +3 bis -2 Grad, am Alpenrand bis -4 Grad.


Am Mittwoch in der Südhälfte überwiegend dicht bewölkt und etwas Regen.
Nach Norden wechselnd bis stark bewölkt und Schnee-, Regen- oder
Graupelschauer. Höchstwerte 2 bis 7 Grad. In der Nordhälfte mäßiger
Wind aus Südwest bis West, an der Nordsee auf Nordwest, an den Küsten
stark böig auffrischend mit steifen Böen, nach Süden nur schwacher
Wind.
In der Nacht zum Donnerstag im Norden wechselnd bewölkt und einzelne
Schauer, über der Mitte und nach Süden aus dichter Bewölkung noch etwas
Schneeregen oder Schnee. Tiefstwerte +2 bis -3 Grad, Glättegefahr. An den
Küsten noch stark böiger westlicher Wind mit steifen Böen.


Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Dr. Jens Bonewitz