Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Rheinland-Pfalz

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Donnerstag, 05.12.19, 20:28 Uhr


Teils wolkig, teils klar, gebietsweise Nebel. Frost und örtlich Glätte.
Im Bergland auflebender Wind. Ab Freitagmittag im Bergland stellenweise
Glatteis. 


Wetter- und Warnlage:
Zunächst liegen Rheinland-Pfalz und das Saarland weiter unter schwachem
Hochdruckeinfluss, der das Wetter bei einer mäßig kalten und recht
trockenen Luft ruhig gestaltet. Ab Freitag wird von Westen her tiefer
Luftdruck wetterbestimmend. Dabei führt eine zunehmend lebhafte
Südwestströmung feuchtere Luft heran und läutet einen wechselhaften
Witterungsabschnitt ein.


FROST/GLÄTTE/GLATTEIS:
In der Nacht zum Freitag nochmals verbreitet leichter Frost bis -4 Grad,
örtlich Reifglätte oder überfrierende Nässe.
Ab Freitagmittag von Nordwesten aufkommender Regen, südostwärts
vorankommend, dabei Glatteisgefahr.

NEBEL: 
In der Nacht zu Freitag Nebelverdichtung oder Nebelbildung, dabei
Sichtweiten teils unter 150 m.

WIND:
In der zweiten Hälfte der Nacht zum Freitag im höheren Bergland
auflebender Wind mit einzelnen starken Böen um 55 km/h (Bft 7) aus
Südwest.
Freitag tagsüber dort auch stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) möglich.



Detaillierter Wetterablauf:
Heute Abend bevorzugt im Saarland und in Flusstälern Nebel, ansonsten
meist gering bewölkt oder klar. Trocken. Temperatur bei Werten zwischen 2
und -3 Grad. Schwacher Wind aus Südwest.
In der Nacht zum Freitag zunächst meist gering bewölkt oder klar, teils
Nebel oder Hochnebel, gegen Freitagfrüh von Nordwesten
Bewölkungsverdichtung, aber noch niederschlagsfrei. Tiefsttemperaturen bei
0 bis -5 Grad. Stellenweise Reifglätte oder überfrierende Restnässe. In
der zweiten Nachthälfte in Kammlagen einzelne starke Böen aus Südwest. 


Am Freitag von Nordwesten rasch auf das ganze Land ausbreitende dichte
Bewölkung sowie ab dem Mittag von Nordwesten übergreifende
Niederschläge. Dabei regional Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen. Im
Süden und Osten vorab noch teils neblig-trüb, teils heiter bis wolkig.
Höchstwerte 3 bis 6 Grad, im höheren Bergland um 2 Grad. Mäßiger Wind
aus Süd bis Südwest mit starken, im Bergland auch stürmischen Böen.
In der Nacht zum Samstag bedeckt und regnerisch. Tiefstwerte 4 bis 0 Grad,
im höheren Bergland vereinzelt Glätte durch gefrierende Niederschläge
oder überfrierende Nässe. Weiter lebhafter Südwestwind mit starken bis
stürmischen Böen, in exponierten Lagen auch Sturmböen. 


Am Samstag stark bewölkt mit Schauern, am Abend nachlassend.
Höchsttemperatur 7 bis 11 Grad, im höheren Bergland um 6 Grad. Mäßiger
Wind aus Südwest bis West mit teils starken Böen, in Kammlagen teils
frischer Wind mit stürmischen Böen, zum Abend nachlassend.
In der Nacht zum Sonntag meist dichtere Bewölkung und kaum noch Schauer,
meist niederschlagsfrei. Tiefstwerte 7 bis 4, im höheren Bergland um 3
Grad. In der zweiten Nachthälfte im Nordwesten sowie in den Hochlagen
wieder starke bis stürmische Böen aus Süd bis Südwest. 


Am Sonntag meist stark bewölkt bis bedeckt. Anfangs verbreitet Regen, im
Tagesverlauf in Schauer übergehend. Höchstwerte bei 7 bis 12 Grad.
Mäßiger bis frischer Wind aus Südwest bis West, verbreitet Windböen,
teils auch stürmische Böen, in exponierten Lagen auch Sturmböen
möglich.
In der Nacht zum Montag weiter stark bewölkt. Von Westen erneut
aufkommender Regen, teils schauerartig verstärkt. Mit geringer
Wahrscheinlichkeit einzelne kurze Graupelgewitter. Tiefstwerte bei 7 bis 4
Grad, im höheren Bergland 4 bis 2 Grad. Weiterhin verbreitet Windböen aus
Südwest, teils stürmische Böen, in exponierten Lagen und bei Gewittern
teils auch Sturmböen. 


Deutscher Wetterdienst, VBZ/NWZ Offenbach, DT